Muss ich meinen Verdienst bei Chogan versteuern?

Dein Chogan Verdienst und die Steuern: Die ungeschminkte Wahrheit (und warum sie dein Freund ist!)

Stell dir vor, dein Chogan Business läuft an. Die ersten Provisionen landen auf deinem Konto, du verkaufst mit Leichtigkeit und dein Team beginnt zu wachsen. Ein großartiges Gefühl! Doch dann schleicht sich eine Frage in deinen Kopf, die viele Networker am Anfang verunsichert: „Moment mal… muss ich meinen Chogan Verdienst eigentlich versteuern?“

Die Antwort ist ein klares, lautes und unmissverständliches: JA!

Aber bevor du jetzt in Panik verfällst oder diesen Tab schnell wieder schließt – bleib dran. Denn diese Tatsache ist keine Bedrohung, sondern die Eintrittskarte in die Welt des professionellen Unternehmertums. Wer das Thema Steuern Anfang an richtig angeht, hat nicht nur Ruhe vor dem Finanzamt, sondern schaltet einen unglaublichen Turbo für sein Geschäft frei.

In diesem ultimativen Guide zeige ich dir alles, was du wissen musst – einfach erklärt und ohne Beamtendeutsch.

Der entscheidende Moment: Die Gewinnerzielungsabsicht

Vergiss alle Mythen, die du vielleicht gehört hast. Es gibt keinen „Freibetrag“, ab dem du dich erst kümmern musst, und es ist egal, ob du „erstmal nur nebenbei“ startest. Das einzige, was für das Finanzamt zählt, ist die sogenannte Gewinnerzielungsabsicht.

Das bedeutet: Sobald du dich bei Chogan registrierst mit dem Ziel, Geld zu verdienen – und sei es nur ein Euro –, handelst du unternehmerisch. Ab diesem Moment bist du in der Pflicht, dich um deine steuerlichen Angelegenheiten zu kümmern. Der größte Fehler, den viele machen, ist zu warten, bis sie eine bestimmte Karrierestufe erreicht haben. Das kann zu bösen Überraschungen und teuren Nachzahlungen führen.

Der erste Schritt in die Professionalität: Die Gewerbeanmeldung

Dein erstes Date mit dem Unternehmertum ist die Gewerbeanmeldung. Als Chogan-Partner bist du ein selbstständiger Unternehmer, kein Angestellter.

  • Was ist zu tun? Du gehst zu deinem zuständigen Gewerbeamt (in Österreich die Bezirkshauptmannschaft oder das Magistrat) und meldest ein freies Gewerbe an, meist als „Handelsgewerbe“ oder im Bereich „Direktvertrieb“.
  • Ist das kompliziert? Nein, überhaupt nicht. Das ist ein einfacher Verwaltungsakt, der in der Regel schnell erledigt ist und nur eine geringe Gebühr kostet.

Mit diesem Schein in der Hand bist du offiziell im Spiel. Herzlichen Glückwunsch, du bist jetzt Unternehmer!

Die 3 Steuerarten, die du kennen musst (einfach erklärt)

Keine Sorge, du musst kein Steuerberater werden. Aber diese drei Begriffe solltest du verstehen.

1. Die Einkommensteuer: Was deinem Gewinn übrig bleibt

Das ist die Steuer, die auf deinen Gewinn anfällt. Dein Gewinn ist ganz einfach berechnet: Alle Einnahmen minus alle beruflichen Ausgaben. Diesen Gewinn gibst du einmal im Jahr in deiner Einkommensteuererklärung an. Und ja, du wirst viel Gewinn haben, wenn du mit dieser neuen Strategie arbeitest.

  • Wichtig für Österreich und Deutschland: Dein Gewinn aus Chogan wird zu deinem Einkommen aus anderen Quellen (z.B. dein Gehalt als Angestellter) addiert. Es gibt aber einen jährlichen Grundfreibetrag 12.816 Euro (Stand 2024). Liegt dein gesamtes Jahreseinkommen unter dieser Grenze, zahlst du keinen einzigen Cent Einkommensteuer.

2. Die Umsatzsteuer (USt) & dein magischer Schutzschild: Die Kleinunternehmerregelung

Normalerweise müssten Unternehmer auf ihre Verkäufe Umsatzsteuer (in Österreich 20%) aufschlagen und diese ans Finanzamt abführen. Aber für den Start gibt es eine fantastische Erleichterung: die Kleinunternehmerregelung.

  • So funktioniert’s: Solange dein Jahresumsatz (Achtung, nicht Gewinn!) unter 35.000 Euro (Grenze für Österreich) bleibt, bist du der Umsatzsteuer befreit.
  • Dein Vorteil: Du musst keine Umsatzsteuer auf deinen Rechnungen ausweisen, was deine Produkte für Endkunden günstiger macht. Und, noch wichtiger: Du ersparst dir die monatliche oder vierteljährliche Umsatzsteuervoranmeldung. Das ist eine massive Vereinfachung für den Start!

3. Die Gewerbesteuer: Vorerst irrelevant

Diese Steuer wird erst ab einem sehr hohen Gewinn fällig und ist für die meisten, die im Network Marketing starten, auf Jahre hinaus kein Thema. Einfach im Hinterkopf behalten, aber keine Sorgen machen.

Dein Steuerspar-Turbo: Wie du Ausgaben in Vorteile verwandelst!

Jetzt kommt der beste Teil. Ab dem Moment deiner Gewerbeanmeldung wird das Finanzamt zu deinem Geschäftspartner. Jede Ausgabe, die du für dein Chogan Business tätigst, kannst du deinen Einnahmen abziehen. Das reduziert deinen Gewinn und damit deine Steuerlast.

Jeder Euro, den du in dein Geschäft investierst, holst du dir quasi vom Finanzamt zurück!

Hier ist eine Liste typischer Ausgaben, die du sofort absetzen kannst:

  • Dein Starter-Kit: Die wichtigste Erstinvestition ist zu 100% absetzbar.
  • Produktkäufe: Jedes Parfum, jede Creme, die du für dich selbst kaufst, um die Produkte kennenzulernen und authentisch darüber sprechen zu können, sind Geschäftsausgaben.
  • Dein Arbeitsplatz: Kosten für Handy, Laptop und Internet kannst du anteilig absetzen.
  • Marketing & Werbung: Visitenkarten, Flyer oder auch Kosten für Online-Tools.
  • Fahrtkosten: Jede Fahrt zum Kunden, zu einem Team-Treffen oder zur Post, um Pakete aufzugeben (Kilometerpauschale nutzen!).
  • Weiterbildung: Die Kosten für Coachings, Seminare oder Fachbücher, die dich in deinem Business voranbringen.
  • Bewirtungskosten: Lädst du einen potenziellen Partner auf einen Kaffee ein, um über das Geschäft zu sprechen? Die Rechnung kannst du (anteilig) absetzen.

Führe Tag 1 an eine saubere Liste deiner Einnahmen und Ausgaben. Bewahre jeden Beleg auf – digital oder in einem Ordner. Das ist die Grundlage für deinen finanziellen Erfolg.

Fazit: Mach die Steuern zu deinem Verbündeten!

Du siehst: Das Thema Steuern ist keine unüberwindbare Hürde, sondern ein logischer und professioneller Schritt. Es trennt die Amateure den Profis.

  1. Handle sofort: Melde dein Gewerbe an, sobald du startest.
  2. Nutze die Kleinunternehmerregelung: Sie ist dein bester Freund am Anfang.
  3. Dokumentiere alles: Mache es dir zur Gewohnheit, jeden Beleg zu sammeln.
  4. Investiere in dich: Sieh jede Ausgabe für dein Geschäft auch als eine Investition in deine Steuerersparnis.

Mein letzter und wichtigster Rat: Investiere ein paar Euro in ein Erstgespräch bei einem Steuerberater. Erkläre ihm dein Geschäftsmodell. Diese eine Stunde wird dir mehr Sicherheit und Klarheit geben als unzählige Stunden Google-Suche. Es ist die beste Investition in einen ruhigen Schlaf und ein professionell aufgestelltes Business.

Hör auf, Angst vor dem Thema zu haben. Umarme es, verstehe es und nutze es zu deinem Vorteil. Denn wer sein Geschäft ernst nimmt, nimmt auch seine Steuern ernst.

Gerne zeige ich dir hier in einem kostenlosen Training, wie du Chogan OHNE wen anzusprechen aufbaust.

Rock it

Dein Willi

PS: So gewann ich +800 Erstlinien bei Fitline.